Bei Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung sparen, ja oder nein?

Begonnen von Joaquin, Juli 31, 2021, 08:49:41 Vormittag

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Joaquin

Juli 31, 2021, 08:49:41 Vormittag Letzte Bearbeitung: Dezember 30, 2021, 04:58:05 Nachmittag von Joaquin
Versicherungen kosten Geld und nicht jede Versicherung ist nötig oder macht sich auf Dauer bezahlt. Aber wie entscheidend eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung auch für die eigene Existenz sein kann, zeigen die kürzlichen eingetroffenen und verheerenden Überschwemmungen. Was man sich über die Jahre aufgebaut hat wurde an nur einem Tag von den Fluten weggeschwemmt oder ist nun derart beschädigt und zerstört, dass es nicht mehr zu verwenden ist.

Eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung greift in der Regel bei Überschwemmungen, Erdbeben, Lawinen oder Erdrutschen. Erbeben sind in Deutschland nicht unbedingt ein solch großes Problem, als das man eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung abschließen sollte, Überschwemmungen, Erdsenkungen und Erdrutsche dagegen schon wie die derzeitigen Bilder zeigen. Gerade Hausbesitzer sollten sich hier zeitig informieren und gut überlegen ob sie das Risiko eingehen wollen, eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung nicht abzuschließen.

Selbst wenn bei einem Schadensfall die Substanz einer Immobilie noch erhalten und wiederverwendbar bleibt, sind nicht selten viele Sachschäden zu vermelden und Erinnerungen unwiederbringlich zerstört.

Bei offiziellen Risikogebieten sollte man nicht zu lange über eine Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung nachdenken. Problematischer sind aufgrund der häufiger auftretenden Wetterkapriolen, sich selbst das geologische Umfeld genau in Augenschein zu nehmen und daraus individuell eine eigene Schadenszenario aufzustellen. Immerhin können hier die Kosten für eine individuelle Ele­men­tar­scha­den­ver­si­che­rung niedriger ausfallen, als in einem ausgewiesenem Risikogebiet.